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  Tips & Ratschläge

Tomaten

Das beliebte Gemüse benötigt für gesunden Wuchs keineswegs einen jährlichen Ortswechsel.
Die Pflanzen sollten aber mit ausreichend Abstand (etwa 60 Zentimeter) gesetzt und vor Nässe geschützt werden.
Da sich die gefährliche Kraut- und Braunfäule bevorzugt bei Feuchtigkeit ausbreitet, unbedingt darauf achten,
die Blätter beim Giessen nicht zu benetzen.
Vorgezogene Jungpflanzen können ab Mitte Mai ins Beet gesetzt werden.


Knoblauch selber ziehen

Knoblauch im eigenen Garten zu ernten ist gar nicht schwer. Sie können es mit einer Knolle
aus dem Gemüseladen versuchen, besser eignet sich jedoch deutscher Knoblauch aus dem Gartenfachhandel.
Die Knollen werden in Zehen zerteilt und etwa 7 cm tief in den Boden gesteckt.
Aus jeder Zehe wird bis zum nächsten Sommer eine Knolle.
Geerntet wird der Knoblauch Ende August, wenn das Laub verwelkt ist.
Einen Teil der Zehen nicht verarbeiten, sondern wieder zur Anzucht verwenden.


Himbeeren pflanzen

Himbeeren lieben einen bedeckten, feuchten Boden an einem halbschattigen Platz.
Kaufen Sie wurzelnackte Ruten. Die sind preiswert und wachsen zudem problemlos an.
Fünf Ruten pro Meter genügen. Wichtig ist, sie vor dem Pflanzen in Wasser zu tauchen.
Bedecken Sie den Boden um die frisch gesetzten Himbeeren mit einer Mulchschicht aus Stroh oder Sägespänen.
Geerntet werden die Beeren ab Juli.


Hortensien

Wenn sich blau blühende Hortensien mit der Zeit rosa verfärben, dann ist der Boden nicht sauer genug.
Abhilfe kann hier zum Beispiel saure Moorbeeterde schaffen.
Im Gartenfachhandel gibt es ausserdem einen speziellen aluminiumhaltigen Hortensiendünger.
Man kann jedoch auch dem Giesswasser einen halben Teelöffel Kalialaun (Apotheke) pro Liter beimischen, was ebenso erfolgreich ist.


Bei frisch gepflanztem mit dem Düngen warten

Blumen und andere Pflanzen, die frisch in die Erde gesetzt wurden, sollten noch keinen Dünger bekommen.
Besser ist es, vier bis sechs Wochen zu warten, denn dann sind sie richtig angewachsen.
Dies gilt ebenfalls für umgetopfte Zimmerpflanzen und für Blumen in Balkonkästen.
(Man gibt ja auch einem Säugling nicht gleich ein Rumpsteak).
Wenn der Erdballen trocken ist, muss vor dem Düngen unbedingt gegossen werden.


Nelkenwurz

Es lohnt sich, die wintergrüne Staude aus der Familie der Rosengewächse in den Garten zu holen.
Immer neue Sorten bietet der Handel an. Wer jetzt zugreift, bekommt blühende Pflanzen
zum sofortigen Auspflanzen.
Das hat den Vorteil, dass die Stauden bis zum Herbst gut einwurzeln und im nächsten Frühjahr ideale Startbedingungen vorfinden.
Bevorzugt werden halbschattige, leicht feuchte Standorte.


Junge Bäume anbinden

Nach dem Pflanzen sollten Bäume und grössere Sträucher an einen Pfahl angebunden werden, damit sie sich im Wind
nicht so stark bewegen
, denn dadurch würden die feinen Wurzeln abreissen.
Den Pfahl schlägt man am besten schräg ein, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Mit Schnüren aus weichem Material wird in Form einer Acht gebunden.
So können Stamm
und Pfahl nicht aneinander reiben.


Sollten Pflanzen ins Schlafzimmer?

Manche Menschen glauben, dass im Schlafzimmer keine Pflanzen stehen
sollten, weil sie Sauerstoff verbrauchen und deshalb ungesund sind.
Doch das ist ein Irrtum. Tatsächlich produzieren Gewächse tagsüber mit Hilfe des Sonnenlichts Sauerstoff.
Dieser Vorgang wird Photosynthese Genannt.
Bedenklich sind Pflanzen im Schlafgemach eher, weil sie Schimmelsporen oder Bakterien in ihrer Erde halten und übertragen könnten.
Also, nicht zu feucht halten.


Wohin mit dem Laub?

Wenn die Blätter fallen, stellt sich wieder die Frage: Wohin mit den Laubbergen?
Auf dem Rasen sollten die Blätter nicht zu lange liegen bleiben. Bei nasskühlem Wetter könnten sich faule Stellen bilden.
Auch im Steingarten empfiehlt es sich, die Stauden von Laub zu befreien.
Darüber hinaus sind Blätter sehr nützlich und „die Gartenerde von morgen.“
Also fegen Sie ihr Grundstück nicht blitzblank.
Unter Büschen und Hecken kann Laub als natürlicher Winterschutz und Dünger liegen bleiben.
Bis zum Frühjahr hat es sich stark zersetzt. Empfindliche Gehölze schützt eine Blätterschicht am Boden um den Stamm herum.
Laub darf auch in den Kompost.
Es sollte aber nicht zu trocken sein und mit Hornspänen oder Algenkalk vermischt werden.


Kochsalz vernichtet Löwenzahn

Vielen Gartenbesitzern ist Löwenzahn im Rasen ein Dorn im Auge. Man hat dafür eine originelle Lösung gefunden.
Man streut einfaches Speisesalz auf die Pflanze.
Nach einer Woche soll das Natriumchlorit den Wurzeln das Wasser
entzogen haben.
Sie trocknen aus. Das Prinzip soll sich zur Vernichtung aller Pflanzen mit Pfahlwurzeln eignen, also auch für Disteln.
Dabei verwandelt sich das Salz übrigens in Natrium und düngt somit den Boden.


Christusdorn

Wo andere Zimmerpflanzen schlapp machen, fühlt sich der Christusdorn wohl:
Trockene Heizungsluft und direkte Sonne machen dem Wolfsmilch-Gewächs nichts aus.
Neben der bekannten aufrechten und rot blühenden Sorte gibt es aber auch die buschigere Variante „Marathon“ mit weissen Blüten.
Im Winter mässig giessen, von März bis August sollte man alle 14 Tage Kakteendünger zugeben.


Hortensien:  Der Schnitt macht's

Je länger sie im Garten stehen, desto schöner werden sie. Dafür müssen Hortensien jedoch regelmässig geschnitten werden.
Das wird häufig falsch gemacht, denn es gibt zwei verschiedene Techniken,
die man je nach Sorte anwendet.
Strauch- und Rispenhortensien gehören zu den Sommerblühern.
Die neuen Knospen bilden sich im Frühjahr. Darum kann man diese Sorten kurz vor Beginn der Vegetationsperiode,
also im Februar und im März, kräftig zurückschneiden. Lassen Sie dann lediglich ein bis zwei Knospen am Trieb stehen.
Die Bauernhortensie zählt wegen ihrer grossen Blütenbälle zu den beliebtesten Gartenpflanzen.
Wie auch die Tellerhortensie bildet sie die Anlagen für die neue Blüte bereits im Vorjahr.
Entfernen Sie im Frühjahr nur die trockenen Blütenstände und schneiden Sie abgestorbene Triebe zurück.
Wird der Busch stärker zurück geschnitten, fällt im Sommer die Blüte aus.

Hortensien trocknen

Für Trockensträuße und  Gestecke eignen sich die grossen Dolden der Hortensien.
Erst wenn die Blüten beginnen sich zu verfärben, sollten die Stiele geschnitten werden.
Am besten nach den ersten Nachtfrösten. Dann kräuseln sich die Blütenblätter beim Trocknen nicht.
Das Laub wird entfernt. Stellen Sie die Dolden in ein Gefäss ohne Wasser oder hängen Sie die Stiele kopfüber an einem
luftigen und dunklen Ort zum Trocknen auf.


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